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DROHT WERTVERLUST BEI IMMOBILIEN?

Ja, aber nicht in den Landkreisen Reutlingen, Ravensburg, Memmingen und Unterallgäu

Im Jahr 2021 sind die Kaufpreise deutschlandweit noch um 14,2 % angestiegen, dieser starke Aufwärtstrend findet nun, zumindest vorläufig, ein Ende.
Laut Focus Online und dem Postbank Wohnatlas 2022 sind, im Bundesschnitt, starke Wertverluste für Immobilien bis 2035 zu erwarten. Im Durchschnitt sollen Immobilienpreise in Deutschland deutlich an Wert verlieren. Dies gilt jedoch nicht für ganz Deutschland, demnach werden im süddeutschen Raum teilweise sogar Wertsteigerungen erwartet.

Doch was bedeute das nun für Verkäufer, angehende Immobilieneigentümer, Wertanleger und Kaufinteressenten?


Der Postbank Wohnatlas erscheint jährlich und ist eine mehrteilige Studienreihe, welche den Immobilienmarkt bis auf Kreisebene betrachtet. Hierfür werden 401 deutsche Landkreise und kreisfreie Städte überprüft. Laut dieser Studie hat nun in den meisten Regionen der Preisboom ein Ende. Doch es wird erwartet, dass in einigen Gemeinden und Städten die Kaufpreise weiter steigen, wenngleich nicht mehr so stark wie in den Vorjahren. Wertsteigerungen werden vor allem im süddeutschen Raum, sowie Hamburg, Berlin und Weser-Ems-Gebiet erwartet. Als preistreibend werden die Kaufkraft, Bevölkerungsstruktur, und Einkommensentwicklung genannt. Die Preise werden, laut der Prognose, nicht nur in den Großstädten, sondern auch in einigen Landkreisen, Städten und Gemeinden weiter steigen. Beispielsweise   wird in Memmingen eine Preissteigerung von mehr als einem Prozent pro Jahr erwartet. Auch wird erwartet, dass sich die Preise in Gemeinden mit guter Verkehrsanbindung und Infrastruktur, weiterhin sehr positiv entwickeln werden. Die Lage der Immobilie nimmt folglich wieder eine zentralere Rolle ein, bei der Marktwertentwicklung. 

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Für die Landkreise Reutlingen, Ravensburg, Unterallgäu und Memmingen bedeute dies, dass die Immobilienpreise weiterhin stabil bleiben werden, oder sogar weiter ansteigen, wenn auch weniger stark wie bisher. Als weiterhin lukrativ lässt sich hier die kreisfreie Stadt Memmingen nennen.

Die Möglichkeit von zu Hause auszuarbeiten hat dazu beigetragen, dass Großstädte und Metropolen etwas aus dem Fokus geraten, da auch kleinere Städte, Dörfer und Gemeinde eine ausreichende Infrastruktur zur Arbeit im Homeoffice und vor allem eine deutlich bessere Lebensqualität für Familien bieten. Auch steigende Spritkosten und erschwinglichere Immobilienpreise tragen zur Tätigkeit im Homeoffice, auf dem Land, bei.
Der Aufwärtstrend wird sich demnach langfristig fortsetzen, allerdings eben nur noch in gut ausgebauten Gemeinden, hauptsächlich wird dies dort der Fall sein, wo viele jüngere und gutverdienende Berufstätige ansässig sind. Auch die Corona-Pandemie hat dazu beigetragen, dass viele Menschen in ein Eigenheim investieren wollten, was während der Pandemie zu weiteren Preissteigerungen geführt hat.
Man kann festhalten, dass die Preise für Immobilien in jenen Gebieten konstant bleiben bzw. sogar leicht ansteigen werden, in denen der Preis pro Quadratmeter Wohnfläche bundesweit ohnehin schon im oberen Bereich lag, was vor allem in Bayern und Baden-Württemberg der Fall ist.

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Wie man in der Kaufpreis-Grafik erkennen kann, liegen die Kaufpreise pro Quadratmeter in den Landkreisen Reutlingen, Ravensburg, Memmingen und Unterallgäu im zweit höchsten (orangenen) Bereich, also bei einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 3.000 – 4.000 €.

 

Focus Online: Immobilien: Wo Sie lieber verkaufen sollten, um Wertverlust zu entgehen - FOCUS Online

Postbank Wohnatlas: Prognose: Wo Wohnimmobilien noch an Wert gewinnen | Postbank

Autorin: Michaela Buffler

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